Bleiben Sie auf dem Laufenden

Hier informieren wir Sie regelmäßig über neue Behandlungsmethoden, innovative Prävention- und Fitness-Trends und Neuigkeiten aus unserer Praxis, sowie Wissenswertes zum Thema Gesundheit von A-Z....meist in Kurzfassung, denn wir haben in Fachzeitschriften für Sie quergelesen:

News:

Zusätzliche Info´s zu unterschiedlichen Themen finden Sie immer aktuell auf unserer Facebookseite.

Achtung!!!!Ab 1.1.2021 tritt der neue Heilmittelkatalog für gesetzlich versicherte Patienten in Kraft. Er betrifft alle Ärzte und Zahnärzte, die Heilmittel verordnen möchten. Ausführliche Info´s zu den Änderungen, lesen Sie hier auf unserer Homepage auf der Seite "Info´s für Ärzte".

Wir hoffen, dass diese ausführlichen Fakten, Ärzten das Verordnen von Heilmitteln erleichtert, Regresse verhindert und den Patienten eine entsprechend gute bis sehr gute Versorgung gewährleitet.

 

 

Wichtig! Mehr unter: www.up-aktuell.de/mld

Unterschreiben als Protest macht Sinn!

OSKAR hilft - Sorgentelefon für Familien

 

OSKAR ist das weltweit erste 24-Stunden Sorgen- und Infotelefon für Familien mit unheilbar kranken Kindern und wurde vom Bundesverband Kinderhospiz im Juni 2015 ins Leben gerufen.

Die Hotline setzt neue Standards in der Kinderpalliativversorgung.

Elternh, die für ein sterbenskrankes Kind sorgen, finden jederzeit qualifizierte Ansprechpartner. OSKAR richtet sich auch an Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern, sowie an Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der Palliativarbeit.

Die geschulten OSKAR-Berater stehen Anrufern nicht nur bei Sorgen und Nöten zur Seite, sondern leiten sie bei Bedarf an Fachleute in der Nähe weiter. Dazu greifen Sie auf eine eigens angelegte Datenbank zu, in der tausende Experten aus ganz Deutschland gespeichert sind - von Ärzten über spezialisierte Pflegekräfte und Psychologen bis hin zu Trauerbegleitern.

OSKAR ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/88884711. Anrufe aus dem deutschen Festnetz  sind kostenfrei.

 

Körpergröße eingeben, klicken und schon...

 

steht die optimale Höhe von Schreibtisch, Sitzfläche und Armlehne fest.

Mit dem Blitzrechner (www.blitzrechner.de/ergonomischer-stuhl-tisch) lassen sich Büromöbel mit wenig Aufwand ergonomisch korrekt justieren. Die Berechnung erfolgt immer anonym und die Ergebnisse werden nicht gespeichert.

Außerdem bietet die Seite Infografiken, die erläutern, worauf bei der Schreibtisch-Haltung zu achten und wie Maus,Tastatur und Bildschirm richtig positioniert sind.

blitzrechner.de ist eine große Rechnerplattform, welche die kleinen Probleme des Alltags löst, unter anderem das Umwandeln von italienischen Schuhgrößen in deutsche.

Doch sie übernimmt auch kompliziertere Berechnungen, zu Beispiel das Ermitteln von Standby-Stromkosten, Teichfoliengröße und Sandmenge für den Sandkasten.  :-)

(Quelle pp9/2015)

Schneller zum Rheumatologen...

 

Menschen mit Rheuma sollen künftig innerhalb von zwei Wochen einen Termin bei ihrem Rheumatologen bekommen, bei akuten Krankheitsschüben sogar sofort.

Grund für die zeitnahe Terminvergabe ist der neue Versorgungsvertrag der Barmer GEK mit der Versorgungslandschaft Rheuma GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft des Deutschen Hausärzteverbandes e. V. . Patienten in Sachsen,Mecklenburg-Vorpommern und Hessen können ab 1. Oktober 2015 von der Regelung profitieren. Schritt für Schritt sollen dann die restlichen Bundesländer folgen.  (Quelle: pp 9/2015)

 

Wir sind gespannt...

 

Ach ja, dann gibt es für die kleinen Rheumapatienten noch ein neues Rheumabuch für Kinder und Eltern: "Malus fantastische Hüte gegen verflixt blöde Rheumatage" ; es ist zugleich ein Mutmach-Buch und ein fröhlich buntbebildertes Mitmach-Buch mit Rätseln,Dedktivspielen und kindgerechten Infos....und kann online angeschaut werden unter: www.rheuma-liga.de/kinderbuch.

Wer es gleich bestellen möchte, schickt 1,45€ Rückporto an die Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Maximilianstr.14, 53111 Bonn.

Viel Spaß damit!

Ausstellungszeit wurde verlängert in Mainz...!!!

Immer wieder sehenswert!!! Wir können Ihnen diese Veranstaltung nur empfehlen!!!

März News 2015

Februar News 2015

Januar News 2015

November - News 2014

 

  • Eine Helmtherapie ist bei Säuglingen mit moderaten bis schweren lagebedingten  Schädeldeformitäten nutzlos. Zu diesem Ergebnis kommen niederländische Forscher in ihrer Studie "HEADS" - HElmet therapy Assessment in Deformed Skulls. (...)
  • Dehnen von Muskulatur ist seit jeher ein umstrittenes Thema. Bisher gibt es zudem keine einheitliche Regel für die optimale Technik,Dauer,Frequenz oder Intensität. (...)
  • Es ist bekannt, dass Übergewicht ein bedeutender Risikofaktor für vaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall ist. In der Kardiologie zeigte sich in der Vergangenheit jedoch ein verblüffender Zusammenhang: übergewichtige Menschen haben zwar ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, ihre Prognose in der Rehabilitation nach dem Infarkt ist jedoch besser als bei Normalgewichtigen. Ein US-amerikanische Forschergruppe untersuchte in ihrer Studienun, ob dieser Zusammenhang auch auf Patienten nach einem Schlaganfall übertragbar ist. (...) Die Autoren stellten fest, dass die Gruppe der übergewichtigen Patienten in Bezug auf Kommunikationsfähigkeit und Selbstversorgung die größten Fortschritte machten, die der Untergewichtigen die wenigsten. Die normalgewichtigen und adipösen Patienten lagen zwischen den beiden Gruppen. Bezüglich der motorischen Variablen konnten die Wissenschaftler keine signifikanten Unterschiede feststellen. (...)
  • Diabetes vom Typ 2 läßt laut einer amerikanischen Studie die graue Hirnsubstanz schrumpfen. Hinter der beschleunigten Alterung und der Hirnatrophie steckt die Schädigung der Hirnzellen durch den erhöhten Bluzuckerspiegel.

 

 

Oktober - News 2014

 

Erstmals Kostenübernahme von Exoskelett

Das sind von außen angelegte batteriebetriebene Roboter, die die Bewegung des Trägers verstärken bzw. passiv ausführen. Sensoren übertragen die Bewegungen an einen Computer, der die künstlichen Gelenke durch Motoren antreibt.

Immer öfter kommen Menschen mit Rückenmarksverletzungen im deutschsprachigen Raum mit Exoskeletten in Berührung, um wieder stehen und gehen zu können. Doch die Geräte der vier Anbieter auf dem Markt sind kostspielig. Nun hat eine deutsche Krankenkasse die Kosten für ein ReWalk-System eines Patienten übernommen. Es wird auch zukünftig eine Einzelfallentscheidung der Kasse sein.

 

 

Juni/Juli - News 2014

 

Die deutsche Fußballnationalmannschaft, ein Paar Zahlen,Daten ,Fakten zu gegebenem Anlaß:

 

  • aktuell sind 29 Spieler im deutschen WM-Kader
  • Bundestrainer: Joachim Löw
  • Kapitän: Philipp Lahm
  • Durchschnittsalter der Spieler 26 Jahre
  • Julian Draxler ist mit 20 Jahren der Jüngste
  • Miro Klose mit 35 Jahren der älteste Spieler
  • 2013 hatten sich 24 Spieler einmal od. mehrfach verletzt
  • 17 % der Verletzungen mußten operiert werden
  • Die Gegener der dt. Mannschaft in der Gruppenphase (Gruppe G) sind Portugal, Ghana und die USA
  • Erstes Spiel findet am 16.6. um 18 Uhr statt
  • Zweites Spiel am 21.6. um 21 Uhr
  • Drittes Spiel am 26.6. um 18 Uhr...

Viel Spaß!

Weitere (medizinische News) finden Sie diesen Monat auf unserer Facebookseite!

 

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Mai-News 2014

 

Die Pflanzzeit im Garten ist eröffnet und schon haben wir die ersten Patienten mit entsprechenden Beschwerden im Rückenbereich....man könnte sagen "alle Jahre wieder..." :-)

 

Darüber haben sich eine Physiotherapeutin aus Hamburg und eine Diplom-Biologin Gedanken gemacht und einen Ratgeber für rückenfreundliche Gartenarbeit verfaßt.

Hilfreiche Tips und viele Fotos , wie Sie Ihr Hobby mit der richtigen Körperhaltung und ohne Reue nachgehen können.

 

Wen es interessiert:

Titel:

Rückenfreundliche Gartenarbeit

Schulz-Kirchner Verlag 2013, 64S.,8,99 €

ISBN 978-3-8248-1001-7

 

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Für Patienten mit chronischen Schmerzen kann die kostenlose App "CatchMyPain" sehr interessant sein.

Mit ihr können Sie ein ausführliches Schmerztagebuch führen, ihre Beschwerden mittels detaillierten Zeichnungen sichtbar machen und sie in der Kommunikation mit ihrem Arzt oder Therapeuten nutzen.

Mit der Pro-Version für 3,59€ kann der Patient zusätzlich Müdigkeit und Streß mittels VAS erfassen.

Weitere Info´s unter www.catchmypain.com/de

April-News 2014

 

 

Wir haben uns weiterentwickelt und weitergebildet um unser Qualitätsmanagement auszubauen und für Sie und uns zu verbessern...

 

Februar-News 2014

 

Thema: Degenerative Meniskusschäden

 

Operation macht nicht immer Sinn

 

Bei Meniskusschäden wird in Deutschland meistens operiert. Ein unnötiger Eingriff, wie eine Studie aus Finnland zeigt, die jetzt im Fachmagazin New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Die Schmerzen lassen sich mindestens genau so gut mit einer physikalischen Therapie behandeln.

 

"Basierend auf diesen Ergebnissen (der Studie) sollten wir die übliche Praxis , Teile des Meniskus zu entfernen, in Frage stellen und auf Training und Rehabilitation setzen", so die Orthopäden um Raine Sihvonen von der Hatanpäa-Klinik in Tampere. So könnten allein in Finnland 10.000 unnötige Operationen pro Jahr vermieden werden.

 

(Text aus der Zeitschrift unternehemn praxis 2/2014)

 

Wir haben für Sie die Studie genauer gelesen und es bleibt dabei viel Raum für Diskussionen. Zum einen bestätigt diese Studie nur, dass ein operativer Eingriff, egal ob Op oder Scheinop, für das Beseitigen der Beschwerden geholfen hat und ein weiteres Beispiel für einen Plazebo-Effekt darstellt, was aber damit überhaupt nicht bewiesen wurde (da die 3. Kontrollgruppe gefehlt hat), dass automatische eine physikalische Therapie den gleichen Effekt ohne Op erzielt hätte. Genau diese Antwort, die hier schon als Beweis interpretiert wurde, bleibt bei genauem Betrachten leider aus.

-Ihr Physio-Koudsi-Team-

Januar-News 2014

 

 

Drei gute Gründe für den Winterschlaf:
1) Schlaf verlängert das Leben!
     Wer plant, in seinem Leben möglichst infarkt- und schlaganfallfrei zu bleiben, sollte nicht rauchen, gesund essen, und viel Sport treiben. Damit reduziert er das Risiko, an einem kardiovaskulären Leiden zu sterben, um 65%. Holländische Forscher fanden heraus: diese Quote kann man durch eine weitere Maßnahme auf krasse 83% ! steigern. Womit? Genau....Immer schön zeitig ins Bett!
2) Schlaf schützt vor Schmerzen!
     Neurophysiologen der Uni Mannheim haben bei 14 Probanden getestet, wie sich die Schmerzwahrnehmung durch Schlafmangel verändert. Ergebnis: wer ausgeschlafen ist, empfindet viele nozizeptiven Stimulie weniger störend als übernächigte Zeitgenossen- und er friert weniger.
3) Schlaf reinigt das Gehirn!
    Im Schlaf werden die Gehirnzellen vorübergehend kleiner, wodurch der interzelluläre Flüssigkeitsstrom stärker wird. Forscher der Uni Rochester (USA) sind sich sicher: mit dieser nächtlichen "Spülung" entfernt das ZNS lästigen zellulären Abfall und Giftstoffe.
(zitiert aus der physiopraxis1/2014)

 

Oktober 2013 News

 

Unsere kleinen Renovierungsarbeiten sind nun abgeschlossen und der Praxiseingang, Flur und Wartebereich erstrahlt in neuem Wohlfühlflair für Sie!

Gleizeitig verwöhnen wir Sie in unseren Räumlichkeiten mit exklusiven Raumdüften von Greenleaf und für eine besondere Atmosphäre spenden unsere Crystal Light´s, die einzigartigen Edelstein-Lichtobjekte, glänzende und warme Lichtreflexe.

 

Neue Bilder gibt es hierzu unter Praxis.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

Ihr Training bei uns ist ganzheitlich und effektiv.

Hilfreich in diesem Zusammenhang sind bei uns kleine Geräte, wie Bälle, Hanteln,Stabi´s, uvm.

Ein Produkt ist diesen Sommer neu auf den Markt gekommen und nennt sich Swinging Dumbbell und ist für ein klassisches Hanteltraining in Kombination mit einem speziellen Vibrationstraining sinnvoll.

Hiermit läßt sich ihre Kraft/Ausdauer und Koordination im Rumpf und oberen Extremitätenbereich verbessern.

Wir freuen uns, dass diese neue Hantelart bereits bei uns eingetroffen ist und auf Sie wartet, ganz nach dem Motto : hart aber herzlich ;-)

 

 

(09/2013)

 


Checkliste für ein rückengerechtes und gelenkschonendes Rad

 

Das Rad ist das gesündeste und umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel - darauf weist Jahr für Jahr der Europäische Tag des Fahrrads am 3. Juni hin.

Doch wer auf dem falschen Rad in die Pedale tritt, kann laut Aktion Gesundheit Rücken (AGR) e.V. seinen Gelenken und seinem Rücken schaden. Beim Kauf eines rückengerechten und gelenkschonenden Drahtesels sollte man daher auf folgende Punkte achten:

Die Rahmengeometrie sollte eine leicht nach vorne geneigte Sitzposition ermöglichen (max.30Grad nach vorn), da das der Ergonomie des Rückens entspricht.

Aufrechtes Sitzen erhöht die Last auf den Sattel. Flexible Sättel reduzieren den Druck auf die Gesäßhöcker und passen sich den abwechselnden Tretbewegungen an. Eine leichte Neigung des Sattels vermindert zusätzlich den Druck auf Damm und umliegende Nerven.

Ein tiefer Durchstieg hat sich durch sein geringes Gefahrenpotential und seinen hohen Komfort bewährt- auch bei Männern. Darum: Mut zum Unisexrad.

Damit lange Radtouren und große Steigungen die Fuß und Kniegelenke nicht überstrapazieren, muss das Rad unbedingt eine Gangschaltung haben. Auch ein höhenverstellbarer Sattel schont die Gelenke. So sollen beispielsweise beim Durchtreten die Kniegelenke nie ganz durchgestreckt sein.

Verspannungen im Schulterbereich lassen sich durch die richtige Lenkerform und -höhe vermeiden. Wichtig ist, dass das Gewicht größtenteils auf dem Gesäß lastet und nicht auf den Handgelenken.

Absolut empfehlenswert für Jung und Alt: Vollfederung. Laut der dt.Sporthochschule Köln vermindert ein vollgefedertes Rad 35 Prozent der Wirbelsäulenbelastungen. Außerdem verlängert sich auch die Nutzungsdauer des Fahrrades, da eine Vollfederung Rückschläge z. B. durch Löcher und Bordsteinkanten deutlich abschwächt.

Das Fahrrad sollte ein Leichtgewicht sein, denn das erleichtert das Hoch- u. Runtertragen, Abstellen und Manövrieren im Alltag erheblich.

 

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Internationale Studienergebnisse

Kommen Patienten mit akuten Rückenschmerzen nicht erst innerhalb von 90 Tagen zum Physiotherapeuten, sondern innerhalb von 30 Tagen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie im folgenden Jahr LWS-Injektionen brauchen oder gar operiert werden müssen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Alfred Gellhorn aus Seattle,USA, uns seiner Kollegen.

In ihrer Arbeit analysierten sie die Daten von 439.195 Patienten, die wegen akuter Rückenschmerzen zum Arzt gegangen waren. Die primären Outcome-Parameter waren die Anzahl der LWS-Operationen und -infiltrationen sowie die Anzahl der Arztbesuche im folgenden Jahr. Gellhorn und seine Kollegen verglichen diese Zahlen von Patienten, die spätestens 30 Tage nach ihrem Arztbesuch Physiotherapie erhielten, mit denen derjenigen, die erst nach bis zu 90 Tagen zum Therapeuten kamen.

Ergebnis: Patienten mit schnellem Termin benötigten im nachfolgenden Jahr weniger OP´s, Infiltrationen und Arztbesuche. Außerdem fanden die Forscher heraus, dass Allgemeinmediziner zwar die meisten Patienten mit akuten Rückenschmerzen sehen, aber Physiotherapie im Schnitt am seltensten verordnen. Die Autoren empfehlen daher, besonders Allgemeinmediziner für das Verordnen von Physiotherapie bei akuten Rückenschmerzen zu sensibilisieren.

(Spine 2012;37:775-782)

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Handlungshilfen

Stress am Arbeitsplatz vermeiden

Psychische Erkrankungen sind heutzutage für 11% der Arbeitsunfähigkeitszeiten verantwortlich. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter vor psychischen Belastungen schützen möchten, finden praxisnahe Lösungen auf der Internetseite www.psyga-transfer.de.

(09.04.2013)

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Ab 01.Januar 2013 fällt die Zahlung der Praxisgebühr bei Ihrem Arztbesuch weg.

Davon unberührt bleibt allerdings die Zuzahlung bei uns , zu ihrer physiotherapeutischen Behandlung (bei gesetzlich versicherten Patienten).

Wie gehabt also: 10,00 € pro Verordnungsblatt/Rezept + 10% Eigenbeteiligung.

Wäre ja auch zu schön gewesen... .

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Thema Zweitmeinungsservice

Online-Portal für Patienten mit Krebs

 

Welche Therapie verspricht die besten Heilungschancen? Welche Klinik ist die Richtige? Nach dem ersten Schock der Diagnose stehen Menschen , die an Krebs erkrankt sind, vor veilen Fragen. Sie müssen Entscheidungen treffen, die unter Umständen weitreichende Konsequenzen haben. Eine zweite Meinung könnte Ihnen mehr Sicherheit geben.

Hierfür können Patienten mit Krebs seit Oktober 2011 den Online-Dienst www.krebszweitmeinung.de nutzen. Nach der Anmeldung klärt ein persönlicher Betreuer (Case Manager) kostenlos ab, ob der Patient für den Zweitmeinungsservice in Frage kommt. Dann unterstützt er ihn bei der Beschaffung notwendiger Unterlagen und legt für den Patienten eine persönliche Gesundheitsakte (onlineAkte) an. Sie enthält alle Daten des Patientenm seine Befunde, die Untersuchungsergebnisse, Röntgenbilder, Verordnungen und Arztbriefe. Sind die Unterlagen komplett, leitet sie der Case Manager an eine passende Klinik oder ein Krebszentrum weiter. Dort begutachtet ein interdisziplinäres Expertengremium (Tumorboard) den Fall und diskutiert den Behandlungsweg, der am meisten Erfolg verspricht. Innerhalb kurzer Zeit erhalten dann der Patient und sein behandelnder Arzt die Zweitmeinung sowie eine Therapieempfehlung.

Der Betreiber, die Health Management Online AG, entwickelte und erprobte das Tumorportal gemeinsam mit der Felix Burda Stiftung. Im Juni 2012 legte die AG erste Zahlen vor: bei fast 50% der Zweitmeinungen gab es Abweichungen von der Therapieempfehlung des Erstbehandlers. Teilweise waren diese sogar erheblich. Bei Patienten in Großstädten gab es weniger Abweichungen als bei Patienten aus ländlichen Regionen. Zusätzlich ließen sich durch die korrigierten Therapieempfehlungen laut den Betreibern durchschnittlich etwa 3000 € pro Patient sparen. Der Service kostet den Patient derzeit 379,-€. Doch erste Kooperationen mit den Krankenkassen laufen bereits.

 

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Thema : Endoprothesenregister Deutschland

 

Ende 2012 beginnt Probebetrieb...

 

Im Herbst startet der Probebetrieb für das zentrale Melderegister für implantierte Hüft- und Knieprothesen in einer Reihe von Kliniken. Erste Ergebnisse sind laut Prof.Dr. J.Hassenpflug, Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft Endoprothesenregister Deutschland (EPRD), im Jahr 2015 zu erwarten. Innerhalb von fünf bis sieben Jahren wird dann das europaweit größte Register für implantierte Hüft-und Knieprothesen voll funktionsfähig sein.

Die Datenerfassung - angefangen vom Zeitpunkt des Protheseneinbaus, über die Art der Prothese bis hin zu einer eventuell erforderlichen Wechseloperation - ist für Kliniken und Patienten freiwillig. Doch bisher ist die Resonanz groß: Mehr als 200 Kliniken wollen das Angebot zur Qualitätssicherung nutzen und bei der Datenerhebung mitmachen.

(Weitere Info´s unter www.eprd.de ; physiopraxis)

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Thema Hyaluronsäure...

 

Ob man Patienten , die unter einer OSG-Arthrose leiden, Hyaluronsäure ins Sprunggelenk injiziert oder Kochsalzlösung (NACl) , macht keinen Unterschied.

Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Wissenschaftler in einer Studie an 56 Probanden. Zwar hatten sich die Patienten der Plazebogruppe beim AOFAS-Fragebogen nach sechs Wochen zunächst verschlechtert, wogegen sich diejenigen in der Verumgruppe bereits zu diesem Zeitpunkt verbessert hatten. Am Ende der Studie nach zwölf Wochenhatten jedoch alle Patienten deutlich weniger Beschwerden als zu Beginn-Gruppenunterschiede gab es keine mehr.

 

(J Bone Joint Surg Am 2012;94:2-8 ; physiopraxis)

Rheuma, Epilepsie und Asthma besser im Griff...

 

Patienten mit diesen Erkrankungen haben eines gemeinsam : Details zum Krankheitsverlauf sind für Sie essenziell, wenn es darum geht, mit dem behandelnden Arzt eine effektive Behandlung auszuarbeiten. Um die Patienten interaktiv begleiten und das Therapiemanagement unterstützen zu können, hat das Biopharma-Unternehmen UCB drei kostenlose Applikationen für das iPhone, iPad und den iPod touch entwickelt: Rheuma Track, Asthma Check und Epilepsi-Manager heißen die Apps, die Patienten eine engmaschige Kontrolle ihrer Erkrankungen ermöglichen. Alle Apps verfügen über Erinnerungsfunktionen zum Bsp. für Medikamenteneinnahme und Arztbesuche. Uvm.

Auszug aus der Zeitschrift physiopraxis 4/2012 brk

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Individuelle Gesundheitsleistungen bewertet...

 

Geschätzte 1,5 Milliarden Euro geben gesetzlich Krankenversicherte pro Jahr für individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) aus.

Viele der mehreren IGeL sind jedoch zumindest umstritten, wenn nicht gar fragwürdig. In einem Informationsportal www.igel-monitor.de bewertet der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen nun Angebot, Nutzen und Schaden individueller Gesundheitsleistungen. Die einzelnen Leistungen (derzeit 24 besonders häufig angebotene IGeL) werden in die Kategorien "positiv","tendenziell positiv", "unklar", "tendenziell negativ" und "negativ" klassifiziert. Ein "positives" Fazit gibt es bislang nicht, dafür handelten sich unter anderem die Bestimmung des Immunglobulins (IgG) gegen Nahrungsmittel, die Colon-Hydro-Therapie und eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke zur Früherkennung von Eierstockkrebs eine "negative" Bewertung ein, weil der mögliche Schaden den Nutzen überwiegt.

Artikel aus der Zeitschrift Ökotest 4/2012

 

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Neue Internetseite :  Bewegung bei Demenz

 

Das Agaplesion Bethanien Krankenhaus in Heidelberg hat eine neue Internetseite ins Leben gerufen: www.bewegung-bei-demenz.de. Mit dieser Seite möchte das geriatrische Zentrum des Krankenhauses auf die Bedeutung von Bewegung bei Demenz aufmerksam machen.

(aus der zeitschrift physiopraxis03/2012)

 

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Heilen mit Händen

 

Massagen können verletzte Muskeln heilen.

Zu diesem Schluß kamen kanadische  Forscher, nachdem sie Entzündungsreaktionen in stark beanspruchten Muskeln näher untersucht hatten.

So weit verbreitet Massagen sind, so wenig wußte man bisher, was sie im Gewebe auslösen. Viele Mediziner betrachten die Therapie sogar als Streicheleinheit ohne wirklichen Nutzen. Damit konnte das Team um Justin Crane von der McMaster University in Ontario nun aufräumen.

Sie baten elf junge Männer, sich auf einem Fahrradergometer völlig zu verausgaben. Anschließend wurde eines ihrer Beine für zehn Minuten durchgeknetet. Nach der Behandlung entnahmen die Wissenschaftler Gewebeproben aus beiden Oberschenkeln, um das massierte Bein mit dem nicht masierten zu vergleichen. Der Unterschied war deutlich: Massagen erhöhen die Menge jener Substanzen, die Entzündungen hemmen- und dürften die Heilung beschleunigen. die Wirkung war vergleichbar mit jener von Schmerzmedikamenten. "Manuelle Therapien scheinen ihre Berechtigung zu besitzen" , folgern die Autoren.

Artikel aus der Zeitschrift Focus im Februar 2012

05.02.2012

Thema Rheuma-Lotse

Navigiert durch den Versorgungsdschungel

Physiotherapeuten beraten Patienten in allen Lebenslagen. Doch wenn es beispielsweise um die Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen geht , kann manchmal zusätzliche Hilfe vonnöten sein. Darum hat die Deutsche Rheuma-Liga das Modellprojekt "Rheuma -Lotsen" gestartet: Vorerst bis 2014 stehen in den Regionen Heilbronn und Leipzig zwei geschulte Beraterinnen Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen zur Seite.

Für Menschen mit seltenen rheumatischen Erkrankungen gibt es eine separate Rheuma-Lotsin , die bundesweit berät. Weitere Infos finden Sie unter www.rheuma-lotse.de . Bundesweite Rheuma-Lotsin: Marion Trog-Siebert Tel.: 0202/9460004 E-Mail: rheuma-lotsin@lupus-rheumanet.org

(Artikel aus der Zeitschrift physiopraxis 1/2012)

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Info: Krankenkassenschließungen   (Januar 2012)

 

So sollte man vorgehen:

 

  • immer mehr Krankenkassen schließen. Nach der City-BKK ging Ende 2011 auch die BKK für Heilberufe insolvent, und die Versicherten müssen sich eine neue Krankenkasse suchen.Wie man dabei vorgehen sollte , erklärte Kurt Lambertin, Gesundheitsexperte des Deutschen Gewerkschaftsbundes , in einer Pressemitteilung:
  • Sobald eine Krankenkasse ihre Schließung bekannt gibt, müssen sich die Versicherten eine neue Kasse suchen.
  • Pflichtversicherte haben dafür zwei Wochen Zeit , freiwillig Versicherte drei Monate.
  • Ist die Wechselfrist verstrichen und noch keine neue Kasse gefunden, meldet der Arbeitgeber den Pflichtversicherten bei der Krankenkasse seiner Wahl an. Dem freiwillig versicherten bleibt nur noch der Weg in die private Krankenversicherung.
  • Der Versicherungsschutz ist lückenlos gewährleistet.
  • Die Rechnungen für medizinische Leistungen und Versorgungen übernimmt die neue Kasse- auch für beitragsfrei mitversicherte Angehörige.
  • Es gilt freie Kassenwahl-die gesetzlichen Krankenversicherungen müssen jeden aufnehmen.Wer dennoch von einer Krankenkasse abgelehnt wird, sollte sich an das Bundesversicherungsamt wenden. Manche Betriebskrankenkassennehmen allerdings ausschließlichBetriebsangehörige ihrer Firmen auf.

Dies ist ein Artikel aus der Zeitschrift physiopraxis Jan.2012 gez.brk